Der Dienstjüngste und der Dienstälteste im Gespräch – oder wie generationenübergreifender Wissenstransfer gelingt.

Mit Paul Hasenfratz und Elias Christen durften wir das Urgestein und den Jüngsten bei Löwenfels Partner AG ausfragen. Bereits bei der Geburtsstunde von Löwenfels war Paul mit dabei und hat zusammen mit Markus Mosele den Grundstein zum erfolgreichen Softwareentwicklungsunternehmen gelegt. Die einzige Rolle, die er während seiner langjährigen Tätigkeit für Löwenfels nie innehatte, war jene des Verwaltungsratspräsidenten. Das alles erklärt sein enormes Wissen und seinen vielseitigen, sehr wertvollen Erfahrungsschatz für Löwenfels. Elias seinerseits ist seit gut einem Jahr an Bord und macht die Berufslehre zum Applikationsentwickler. An ihn werden das geballte Wissen und die Erfahrung des Teams weitergegeben.

 

Löwenfels: Was sind eure Aufgaben bei Löwenfels?

Paul: Meine Aufgabe ist, das Knowhow der AHV- und Familienausgleichskassen weiterzugeben. Das umfasst ein sehr breites Gebiet und dazu muss mein Gegenüber auch etwas von Buchhaltung, gesetzlichen Vorgaben und den etablierten Prozessen verstehen.

Elias: Ich bin in der Ausbildung zum Applikationsentwickler. Anhand von Übungen und kleineren Projekten, eigne ich mir laufend das nötige Wissen an, um später die Kundenbedürfnisse kompetent zu erfüllen. Dazu stelle ich viele Fragen.

Was verbindet euch mit dem Unternehmen?

Elias: Ich habe zwei Mal geschnuppert, mich dann für die Lehrstelle entschieden. Ich arbeite gerne mit den Menschen zusammen und fühle mich hier wohl.

Paul: Angefangen hat die Geschichte der Löwenfels schon 1975 mit dem Softwareprojekt für die Ausgleichskasse Tessin. Die Kunden sind mir wichtig, und diese Arbeit verbindet mich bis heute mit dem Unternehmen.

Wie wird bei Löwenfels zusammengearbeitet?

Paul: Jeder hilft jedem, Fehler zu vermeiden. Und falls doch mal einer passiert, fragen wir uns warum und lernen daraus.

Elias: Partizipation ist wichtig. Jeder bringt seine Meinungen und Einschätzungen ein. Mitdenken und Fragen stellen wird geschätzt.

Wie hast du Paul die Löwenfels geprägt?

Paul: Mir war in all den verschiedenen Leitungsfunktionen, die ich im Unternehmen innehatte, immer wichtig, dass der Kunde an erster Stelle steht. Dadurch habe ich sicher die Art und Weise wie sich Löwenfels heute präsentiert, und wie wir untereinander agieren, mitgeprägt.

Wie stellt ihr bei Löwenfels den Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens sicher?

Elias: Eigentlich passiert das automatisch. Wir setzen uns also nicht hin und sagen: „So, jetzt lernst du was, stelle Fragen.“ Bei allem was ich mache, ist das Ziel dazu zu lernen, sei es an Beispielen, durch Erfahrungen von anderen, durch ausprobieren.

Paul: Den Software-Entwicklungsteams sind keine Fachgebiete zugeordnet und sie übernehmen auch allgemeine Support- und Wartungsaufgaben. So verbreitet sich das Wissen im Unternehmen wie von selbst. Mit dem AHV-spezifischen Fachwissen gestaltet sich das etwas anspruchsvoller.

Du Elias arbeitest in einer sehr dynamischen Branche. Wie stellst du sicher, dass du immer auf dem neuesten Stand bist?

Elias: Weil mich alles rund um die IT interessiert, informiere ich mich auch privat und tausche mich in der Kaffeepause mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus. Das kann anstrengend sein, aber die meisten Entwicklungen machen einem das Leben leichter, und darum habe ich selber ein Interesse daran stets gut informiert zu sein.

Was ist das Spannende an eurem Job?

Paul: Spannend ist, wenn ich mein Wissen weitergeben kann. Jemandem einen Sachverhalt in der Applikation so zu erklären, dass er es versteht. Oder einem Verantwortlichen einer Ausgleichskasse zu helfen, sich die für seine Aufgaben notwendigen Informationen zu beschaffen.

Elias: Ich freue mich auf’s Programmieren. Und zwar nicht einfach irgendwie, sondern genauso, dass daraus das entsteht, was der Kunde will.

Fazit: Ganz im Sinne von Franz Kafka, der meinte: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“, beweisen Paul und Elias, dass gute Zusammenarbeit weniger eine Frage des Alters oder der Generationen, sondern eine Frage der eigenen Motivation und der gemeinsamen Ziele ist. Sowohl Paul als auch Elias erwähnten während des Interviews ausdrücklich, wie wichtig ihnen ihre Kundenorientierung ist. Damit haben sie ein gemeinsames Ziel definiert. Gemeinsamkeiten machen es einem leicht, seinem Gegenüber – egal ob jung oder alt – Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen, ihm die richtigen Fragen zu stellen oder geeignete Antworten zu geben.

Name: Elias Christen
Jahrgang: 2000
Tätigkeit: Lernender Applikationsentwickler
Bei Löwenfels seit: 01.08.2016
Lieblingsessen: Asiatisch
Hobby: Sport

Name: Paul Hasenfratz
Jahrgang: 1948
Tätigkeit: Senior Consultant, Products & Solutions
Bei Löwenfels seit: 01.01.1990
Lieblingsessen: Thailändisch, Japanisch
Hobby: Lesen

2017-12-13T15:25:17+00:00