Gesattelt mit bike to work

Bike to work ist Bewegung, Teamgeist und Freude: eine schweizweite Velo Aktion zur Gesundheitsförderung in Unternehmen. Die Aktion ist ein Projekt von Pro Velo Schweiz. Zum 14. Mal findet bike to work statt: im Mai und Juni. Und über 55‘000 Personen benutzen bei dieser Aktion das Velo auf ihrem Arbeitsweg.

 

Auch Löwenfels radelt bei bike to work mit. Wir haben beim Löwenfels Organisator, Jussi Prevost nachgefragt:

Jussi, was verbindet dich mit bike to work?

Seit rund 8 Jahren komme ich täglich mit dem Velo zur Arbeit – somit ist bike to work jeden Tag und bei jedem Wetter!

Meine Frau und ich besitzen zusammen nur noch ein Auto. Und dieses haben wir fürs Einkaufen, für ganz weite Fahrten oder wenn wir mit den Kindern unterwegs sind, reserviert. Das ist der Grund, weshalb ich täglich mit dem Velo komme.

Ich geniesse die Zeit auf dem Velo, wo ich nur für mich bin. Und so komme ich meistens entspannt zur Arbeit und nach Hause.

Seit wann organisierst du diese sportliche Aktivität bei Löwenfels?

Am bike to work nehmen wir seit 5 Jahren (2013) teil. Meine Frau hat mich auf die bike to work-Aktion hingewiesen. Vorher kannte ich die Aktion gar nicht.

In der Firma stiess diese Aktion auf Begeisterung, da schon immer relativ viele Mitarbeitende mit dem Velo und ÖV kamen und kommen. Es hat sich einfach so ergeben, dass ich diese Aktion jährlich organisiere.

Was hat sich in den letzten Jahren bei Bike to Work geändert?

Der interne Organisationsaufwand hält sich in Grenzen, da sich glücklicherweise immer genügend freiwillige Teilnehmende finden lassen. Anfangs hat bike to work im Monat Juni stattgefunden. Mittlerweile sind es bereits zwei Monate. Der administrative Aufwand hat sich jedoch reduziert.  Durch die Digitalisierung, der interaktiven Webseite und der neuen App

  • sind die Erfassung der Teilnehmenden und das Erstellen der Teams einfacher geworden
  • werden auch die Teilnehmenden direkt von bike to work informiert, was am Anfang noch nicht so war.

Von allen, die bei Löwenfels mitmachen, legst du die längste Strecke zurück. Ist das deine Erwartung oder ist dein Arbeitsweg wirklich so lang?

Mein Ziel in den  Sommermonaten sind 50km pro Arbeitstag –  unabhängig von bike to work. Ich nutze bike to work zur Fitness. Neben der Arbeit und Familie bleibt mir nicht viel Zeit für weitere sportliche Betätigungen. Also kommt mir das definitiv gelegen und zu Gute.

Hast du Inputs / Tipps für diejenigen, die bei bike to work nicht mitmachen?

Unbedingt: es ist kein Wettkampf! Trotzdem motiviert es, die eigenen Teams zu beobachten und vielleicht ein oder zwei Kilometer mehr anzuhängen. Bike to work animiert die Teams mit Gewinnchancen, indem mindestens 50% der Arbeitstage mit dem Velo zur Arbeit gefahren werden. Die sind jedoch unabhängig von der zurückgelegten Distanz.  Ein schöner Preis zu gewinnen für etwas Bewegung ist doch nicht schlecht, oder?

Und noch ein Tipp: beim Velofahren im Regen wird man höchstens nass.

Die Teams bei Löwenfels  legten letztes Jahr zusammen 7913 Kilometer zurück. Dieses Jahr, mit zwei Teams weniger, wurden bis Ende Juni 6995 Kilometer geradelt. Nicht schlecht mit all den verschiedenen Abwesenheiten in den Teams. Und die Hauptsache ist doch: wir haben uns bewegt.

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2019-06-17T10:06:52+02:00